Dentomobil August 2011

Wir, Dr. Fischer und ich,  kamen am 14.08.2011 in Bangalore an und wurden sofort am Flughafen von Mr. Augustin abgeholt. Es war früh am Morgen und trotz der Jahreszeit war das Wetter relativ angenehm. Wir wurden ins KNH-Hauptquartier gefahren, ruhten uns ein wenig aus und trafen am Nachmittag Mr. Arunkumar ( Vorgesetzter von Augustin ).

 

Danach wurden wir von Augustin in die Stadt gebracht, damit wir uns ein bisschen umschauen konnten und auch um Geld zu wechseln. Das ging relativ reibungslos an einem offiziellen Schalter. Da am nächsten Tag indischer Nationalfeiertag war, war Mr. Augustin so nett uns ein bisschen in Bangalore herum zu führen und uns ein wenig mit der indischen Kultur und dem Essen bekannt zu machen. Dabei war man immer, auch während dem gesamten Aufenthalt darauf bedacht, dass wir in passende Lokale gehen, in denen wir als Europäer keine Gefahr liefen Probleme mit der Hygiene zu bekommen. Am Abend lernten wir Mr. Paul Jayker kennen, der uns auch während unseres Aufenthaltes begleiten sollte.

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug von Bangalore nach Coimbatore. Die Zugfahrt war entspannt. Die Sitze waren reserviert, so dass wir keine Probleme hatten. Es war eine interessante fahrt, da man während der Fahrt aus der offenen Wagontür ein Blick auf die Landschaft werfen und viele Fotos schießen konnte. In Coimbatore angekommen wurden wir herzlich durch eine größere Gruppe von Organisationsmitgliedern empfangen und zu unserem Hotel gebracht, das sowohl preislich als auch im Sinne der Hygiene relativ in Ordnung war.

 

Nach kurzem Ausruhen, trafen wir uns mit den Vorsitzenden aller Häuser, die mit in unseren Einsatzplan involviert waren. Es wurden Fragen geklärt und der Vorgang besprochen. Am nächsten Tag fingen wir mit unserem Einsatz an. Wir sahen das erste Mal das Dentomobil und trafen die beiden indischen Schwestern Preetha und Kathi, die von KNH eingestellt wurden um uns zu helfen. Es war vorteilhaft, dass sie uns während unseres ganzen Aufenthaltes begleitet haben, da wir so in der Lage waren sie einzuarbeiten. Wie wir mitgekriegt haben sei es vorher so gewesen, dass pro Station neue Schwestern bereit stehen würden. Dies würde aber weniger von Vorteil sein, da man eine gewisse Zeit braucht um jene einzuarbeiten. So war es möglich, dass die Schwestern gegen Ende unserer Reise in der Lage waren einfache Sachen, wie z.B. Unterfüllung anzurühren etc. selbst zu machen. Auch das Assistieren war am Ende meistens problemlos.

 


weiter ...